www.dirk-schroeter.net

Über Gott, die Welt und Ponyhöfe

www.dirk-schroeter.net header image 2

Die Geschichte mit der Säge

September 2nd, 2008 · Keine Kommentare

Wozu eigentlich dieser Sägebock? Und wie lange hat er gehalten? Das sind berechtigte Fragen, deren Antwort ich schuldig blieb. Das Party-Komitee kam auf die Idee, man könne doch der CSU symbolisch die Prozente absägen. Also wurde ein Holzstamm herbeigeschafft, der auf eben jenem Sägebock nach und nach zerteilt werden sollte.

Ohne vorweggreifen zu wollen: Zumindest das Sägebock-Projekt war in jeglicher Hinsicht ein riesiger Erfolg. Meine Konstruktion stellte sich als äußerst stabil heraus. Und ich kann euch versichern, die Stabilität wurde von den Genossinnen und Genossen ausgiebig geprüft. Das hatte weniger mit einem gewissen Misstrauen in mein handwerkliches Können zu tun. Ich bin selbstverständlich nicht damit hausieren gegangen, dass ich diesen Sägebock eigenhändig zusammengeschraubt habe, war doch keineswegs sicher, dass das Ding überhaupt hält. Vielmehr war es eine stumpfe Säge, die den Bock auf Herz und Nieren prüfte. Es war nämlich ungemein schwierig mit dieser Säge – die übrigens noch zu PDS-Zeiten angeschafft wurde – den Baumstamm fachmännisch zu zerteilen. Selbst die tatkräftige Unterstützung zahlreicher Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Karl-Liebknecht-Hauses  sowie deren Angehörigen half nichts. Man fühlte sich in alte PDS-Zeiten in Bayern zurückversetzt. Die Genossinnen und Genossen sind mit Elan und Leidenschaft am Werk, aber es brachte einfach nichts. Zum Glück kam jemand bereits wenige Stunden vorher auf die Idee, neben dem Sägebock auch noch eine neue Säge im Baumarkt zu kaufen. Als diese dann endlich von mir herbeigeholt wurde, ging das Sägen wie am Schnürchen. In rekordgeschwindigkeit waren die Prozente der CSU abgesägt und DIE LINKE – wohlgemerkt nur DIE LINKE gemeinsam – war wieder einmal siegreich. Da zeigt sich mal wieder: Vom Karl-Liebknecht-Haus lernen, heißt Siegen lernen!

Tags: Arbeit (oder was sich so nennt)

0 Antworten bis jetzt ↓

  • Es gibt keine Kommentare bis jetzt...Trete Sachen weg, die vom Formular runterfallen.

Hinterlasse ein Kommentar