www.dirk-schroeter.net

Über Gott, die Welt und Ponyhöfe

www.dirk-schroeter.net header image 2

Piraten steuern weiter nach rechts

September 17th, 2009 · 1 Kommentar

Gerade einmal drei Tage ist es her, da fiel der Vize-Vorsitzende der Piratenpartei Andreas Popp negativ damit auf,  dass er der Jungen Freiheit ein Interview gab. Es hagelte zurecht heftige Kritik und eine Entschuldigung bzw. Ausflucht, Popp habe die Zeitung nicht gekannt, folgte prompt. Das alles hätte man mit sehr viel Wohlwollen unter einem Missgeschick der Piratenpartei verbuchen können.  Warum der Parteivorsitzende der Piratenpartei Jens Seipenbusch, zwei Tage später einen Fragebogen der Jungen Freiheit ausfüllt, bleibt mir dann aber schleierhaft? In der Zwischenzeit muss es sich doch auch zu ihm rumgesprochen haben, mit wem er sich bei dieser Zeitung einlässt. Oder will er etwa erzählen, er hätte in den letzten Tagen nicht ins Internet geschaut? Vielleicht offenbart sich damit aber doch so langsam, wes Geistes Kind so mancher Pirat ist.

Tags: Politik

1 Antwort bis jetzt ↓

  • 1 Jens Daum // Sep 19, 2009 at 15:05

    So etwas dummes liest man wirklich selten!

    1. Steht die Piratenpartei für Meinungsfreiheit, das schließt linke wie rechte Meinungen ein!

    2. Die Ansichten eines einzelnen Parteimitglieds können nicht auf die Parteigesamtheit verallgemeinert werden.

    3. Ein Interview bei einer rechtskonservativen Zeitung zu geben bedeutet nicht, daß man selber rechtskonservativ ist! Schließlich hinterlasse ich ja auch meinen Kommentar hier obwohl ich sicherlich nicht links gerichtet bin.

    Das einzige was man Andreas Popp vorwerfen kann, ist daß er nach dem Interview kein Rückgrat bewiesen hat sondern sich für das Interview entschuldigt hat.

Hinterlasse ein Kommentar